Logo AGSADie Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. sucht zum 08.Oktober 2018 im Rahmen des Projekts

„Integration braucht Partizipation“

eine*n
Projektmitarbeiter*in zur pädagogisch-fachlichen Betreuung
von Maßnahmen mit Mehraufwandentschädigung mit pädagogischem Hochschulabschluss

Das Projekt „Integration braucht Partizipation“ zielt auf die Stärkung der ehrenamtlichen Strukturen in
AGSA-Mitgliedsorganisationen ab. Diese sind Einsatzstellen für Personen aus dem Rechtskreis des
SGB II und bieten im Rahmen von Beschäftigungen mit Mehraufwandsentschädigung (MAE)
Tätigkeiten zur Erleichterung des Zugangs zum 1. Arbeitsmarkt an.

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ikw startBereits zum 22. Mal koorodiniert die AGSA die Interkulturellen Wochen in Magdeburg, die in diesem Jahr mit über 35 Angeboten einen Veranstaltungsrekord verzeichnet.
17 Magdeburger Akteur*innen, darunter Migrant*innenorganisationen, soziale Einrichtungen, Bildungsakteur*innen und Beratungsstellen folgten dem Aufruf, sich unter dem bundesweiten Motto "Vielfalt verbindet" mit Eigenbeiträgen zu beteiligen.

Als Themenschwerpunkte des Jahres 2018 waren ausgeschrieben: 

• Wohnung, Bildung, Arbeit
• Weltanschauliche Dialoge
• Gestaltung von Teilhabe & Partizipation in Sozialräumen
• Best Practise aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft
• Debattenkultur und Werte in der pluralistischen Gesellschaft
• Interkulturelle Bildung
• Interkulturelle Begegnung

zerti Kombi 180912Wir gratulieren herzlich Solveig Pietzsch, Karina Woolcott-Mansfeld, Lisa Stoye und Constance Heimann zur erfolgreich absolvierten Weiterbildung! Das AGSA-Angebot im Landesnetzwerk Sachsen-Anhalt kann nun auf bereits 25 zertifizierte KomBI-Laufbahnberater*innen seit 2015 verweisen, die haupt- oder ehrenamtlich z.B. in migrantischen Communitys, Jobcentern und Bildungsträgern wirken. 

Die KomBI-Laufbahnberatung reflektiert wie ein großer Spiegel, über welche Ressourcen und Kompetenzen Migrant*innen verfügen und befähigen dazu, sowohl den persönlichen Lebensweg als auch die eigene Erwerbsbiografie wirksamer gestalten zu können. Neben dem fachlichen Wissen fließen auch Sozial- und Persönlichkeitskompetenzen sowie sprachliche Fertigkeiten in eine Kompetenzdokumentation ein, die den Weg ins erfolgreiche Berufsleben ebnen soll.

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Die verfassungsrechtlichen Aspekte beim Umgang von Verwaltungen mit interkultureller Vielfalt standen gestern im Mittelpunkt einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung für Verwaltungsmitarbeitende der Stadt Halle (Saale). Eingeladen dazu hatte das Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V. "Interkulturelle Orientierung und Öffnung" (IKOE) in Kooperation mit der Stadtverwaltung Halle (Saale).

Referent Prof. Christoph Goos vom Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz machte in seinem Vortrag deutlich, inwiefern zunehmende Vielfalt in der Praxis vor verfassungsrechtliche Probleme stellt, ohne dass Literatur und Rechtsprechung grundsätzliche einfache Lösungen anbieten. Gleichwohl gelte, so Goos: "Im Verfassungsrecht kommt es immer auf den Einzelfall an!".

Foto2Am 4. September hat Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper im Rahmen einer Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. und der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. die Ausstellung „Widerstand – Erinnerung – Versöhnung“ zu Ehren von Władysław Bartoszewski (1922 – 2015) im Saal der Städtepartnerschaften im Alten Rathaus eröffnet.
Unter den rund 30 Gästen befanden sich u.a. Ex-Bürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Magdeburg Willi Polte, Landtagsvizepräsident Wulf Gallert und der Landtagsabgeordnete Tobias Krull (CDU). Marcin Barcz, persönlicher Referent Bartoszewskis und Mit-Entwickler der Ausstellung gab einen interessanten Einblick in das Lebenswerk Bartoszewskis und seine Bezüge zu Magdeburg.

Gruppe Bundestag01 1024x548Am 24.-25.08.2018 organisierte die Servicestelle für den Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug in Sachsen-Anhalt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. eine Bildungsreise nach Berlin. An der Bildungsreise nahmen 28 Freiwilligendienstleistende aus Sachsen-Anhalt mit und ohne Fluchterfahrung teil und erkundeten die politische und kulturelle Bedeutung der Bundeshauptstadt. Die zweitägige Veranstaltung ist der Jahreshöhepunkt im Qualifizierungsprogramm der Servicestelle für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) mit Flüchtlingsbezug in Sachsen-Anhalt.

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septWillkommen im Monat September, dem Monat der bundesweiten Interkulturellen Wochen, an denen sich auch zahlreiche Magdeburger Organisationen vom 15. bis 29. September beteiligen. Viele Lesungen, Feste und Workshops finden dazu auch im einewelt haus statt. Die Ferien- und Urlaubszeit ist vorüber, damit starten wieder die regelmäßigen Kurse, Treffs und Vernetzungstreffen. 17 Organisationen haben zum öffentlichen September-Programm beigetragen und laden zu gelebter Vielfalt und globalem Lernen im Herzen Europas ein.

lpkDie AGSA ist neben 54 Organisationen und Personen der Zivilgesellschaft Unterzeichnerin des Positionsapieres "Gegen ein Klima der Angst und DenunziationAngriffe auf die pluralistische Zivilgesellschaft zurückweisen". In der Landespressekonferenz am 19. März 2018 stellten Nicole Anger, Der Paritätische Sachsen-Anhalt, Peter Herrfurth, Evangelische Jugend Mitteldeutschland, Christoph Tekaath, Bistum Magdeburg und Michael Marquardt, Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. das Papier der Medienöffentlichkeit vor. In die Pressemitteilung anlässlich der Veröffentlichung sind zahlreiche Einzelstatements der Unterzeichner eingeflossen, u.a. vom AGSA-Vorsitzenden Krzysztof Blau:

„Die Gesellschaft, in der wir leben und die wir gestalten möchten, ermöglicht und befördert gleichermaßen kulturelle Vielfalt und gleichberechtigte Teilhabe. Wir wollen auch morgen noch in einer Gesellschaft leben, in der Menschen ermutigt statt entmutigt werden, sich zu engagieren und ihre Interessen in Selbstorganisationen zu vertreten.
Dafür setzen wir uns ein.“

Erklärung zivilgesellschaftlicher Träger (22. August 2016)

Die Trägerlandschaft in Sachsen-Anhalt mit ihren zahlreichen Organisationen, Vereinen und Verbänden steht für eine demokratische Alltagskultur. Es ist unser erklärtes Ziel, uns stark zu machen für ein Klima, das die Freiheit und die Würde jedes*jeder Einzelnen garantiert. Wir engagieren uns gegen jede Form der Ausgrenzung, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit.

Als Trägerlandschaft streiten wir für eine Politik, die sich für alle Menschen in unserer Gesellschaft einsetzt und stehen dafür als Partner*innen zur Verfügung. Basis unseres gemeinsamen Agierens ist unsere Erklärung „Für ein demokratisches Sachsen-Anhalt der Vielfalt und des gegenseitigen Respekts“.

Erklärung der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Sachsen-Anhalt verändert sich – wir verändern mit! Wir bringen uns aktiv in die Gestaltung unseres Lebensumfeldes ein. Das tun wir als zivilgesellschaftlich engagierte Menschen und Bürger*innen, als Interessenbündnisse, Organisationen und Vereine, denen es um die Stärkung des Gemeinwesens in unserem Land geht.
Das Befördern des interkulturellen Dialogs und das Zulassen alternativer Sichtweisen stärkt die Demokratie.