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Mittwoch, März 21, 2018

Diversity. Handeln und Wirken Diskriminierung. Risiken und ? (Mi. 21 Mär, 2018 9:30 - 16:30)

Am 21. März lädt die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit IQ „Diskriminierungskritisches Diversity und Interkulturelle Prozessbegleitung“ zu einem Workshop ein. Ab 9.30 Uhr beginnt er im Raum 117 des einewelt haus. Im Verlauf des Workshop sollen Fragen geklärt werden wie: Wie wirken Stereotypen auf unser Handeln? Wie erkenne ich Reproduktion und Weitergabe von diskriminierenden Strukturen? Für den wertschätzenden Umgang mit Verschiedenheit ist die Haltung die entscheidende Grundlage. Die Anerkennung der Vielfalt in Lebensbiografien und Lebensentwürfen umfasst die barrierefreie Gestaltung struktureller und persönlicher Interaktionen. Als Individuen sind wir stets Teil der Gesellschaft und gestalten sie als Handelnde wiederum mit. In diesem Workshop fächern sie Dimensionen von Diversity in Theorie und Praxis auf und erkunden, was sie bedeuten. Sie erfahren den Zugang um Ressourcen zu aktivieren, welche zu wertschätzenden Interaktionen beitragen. 

Referent*innen: Fabian Mußél und Elena Pfautsch

Angebot für Menschen mit Migrationsgeschichte, Multiplikator*inenn, ehrenamtlich Engagierte und Interessierte.

Spuren des Kolonialismus in Magdeburg (Mi. 21 Mär, 2018 15:00 - 17:30)

Wer war Lüderitz? Was wurde au fder Indienschau gezeigt? Und was hat Magdeburg mit Namibia zu tun? Auf der Tour erkunden wir, wie sich die koloniale Vergangenheit Deutschlands im Magdeburger Stadtbild widerspiegelt. Wir erfahren, was sich hinter dem Begriff "Völkerschau" verbirgt und welche Straßennamen und Orte Magdeburgs noch heute koloniale Bezüge haben. Anhand dieser Zeugnisse beschäftigen wir uns auf anschauliche Art und Weise mit den Themen Rassismus, Exotismus ud aktueller Erinnerungskultur. Der Weltladen Magdeburg bietet dieses Bildungsformat auf Nachfrage auch individuell angepasst Schulklassen und Gruppen an. Know your local history!

Filmvorführung "I Am Not Your Negro" (Mi. 21 Mär, 2018 17:30 - 20:30)

Als der Schriftsteller James Baldwin 1987 verstarb, hinterließ er ein unfertiges Manuskript mit dem Titel „Remember This House“. Darin beschäftigt er sich mit der Geschichte des Rassismus im modernen Amerika und greift dabei auch auf persönliche Erinnerungen an seine Freunde zurück: die Bürgerrechtsaktivisten Malcolm X, Medgar Evers und Martin Luther King, die alle drei ermordet wurden.  Regisseur Raoul Peck arbeitet dieses Material in seinem Dokumentarfilm auf und verwendet dafür vornehmlich die originalen Worte Baldwins, die Ausschnitte aus dem Manuskript werden dabei von Schauspieler Samuel L. Jackson vorgelesen. Dazu kommen Aufnahmen von öffentlichen Auftritten des Schriftstellers im Fernsehen und auf Bürgerrechtsveranstaltungen sowie Ausschnitte aus den Hollywood-Filmen, die ihn inspirierten und antrieben.

Die Filmvorführung ist kostenlos und offen für alle.

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