csm IMG 0023 2f9d2f3dbbUm Geflüchteten das Ankommen und die erste Orientierung in den Landkreisen und kreisfreien Städten Sachsen-Anhalts zu erleichtern, hat die AGSA im Auftrag der Integrationsbeauftragten den Leitfaden „Gut ankommen vor Ort“ entwickelt. Übersichtlich, in einfacher Sprache und in ansprechender Gestaltung werden Themen wie Gesundheit, Wohnen, Spracherwerb und Unterstützungsstrukturen dargestellt.

Seit dem 12. April 2017 hat der Landkreis Stendal die ersten ausgebildeten Diversity-Beraterinnen und Berater in Sachsen-Anhalt. Sie arbeiten beim Landratsamt, der Agentur für Arbeit und beim Jobcenter und sind nun zentrale Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für den Prozess der Interkulturellen Öffnung im Landkreis. Sicherer Umgang mit den Anliegen der vielfältiger gewordenen Kundschaft, die Optimierung von Entscheidungsprozessen und die stärkere Nutzung von Synergien soll die Ausbildung und künftig noch engere Zusammenarbeit der Institutionen bewirken.

Die neuen Beraterinnen und Berater wurden von der Servicestelle IQ „Interkulturelle Orientierung/Öffnung, Antidiskriminierung und Diversity“ Sachsen-Anhalt Nord bei der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. ausgebildet.

Die Weiterbildung „Diversity-Beraterinnen und Berater“ wurde in Kooperation mit folgenden Partnern umgesetzt: dem Landrat des Landkreises Stendal, der Hansestadt Stendal, der Agentur für Arbeit Stendal, dem Jobcenter Stendal, der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte.

Die Mitglieder- und Vorstandswahlversammlung der AGSA findet am 05. April 2017, 16.00 Uhr, im Saal des einewelt haus Magdeburg statt. Der AGSA-Vorsitzende Krzysztof Blau lädt alle Vertreter*innen der AGSA-Mitgliedsorganisationen herzlich dazu ein:

foto infocafé webNächster Termin: 11. Mai von 17.00-19.00 Uhr im Saal des einewelt haus.

Das Interkulturelle Info-Café ist ein Ort des Begegnens für eine verbesserte Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten. Akteur*innen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, Migrantenorganisationen, aus Kommunen und Landkreisen, Industrie und Handwerk,den Jobcentern und Agenturen für Arbeit sind daran beteiligt.
Migrant*innen haben die Möglichkeit, Informationen aus erster Hand zu bekommen, eigene Erfahrungen und Anliegen einzubringen und Anregungen für die jeweils individuellen Lebenslagen zu erhalten.

kombiDie IQ-Servicestelle „Interkulturelle Orientierung / Öffnung,Antidiskriminierung und Diversity“ der AGSA und das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. bieten im Jahr 2017 wieder bis zu 15 Teilnehmenden die Gelegenheit, sich als

KomBILaufbahnberaterinnen bzw. KomBI-Laufbahnberater (ehrenamtlich)

qualifizieren zu lassen. 

Viele Migrantinnen und Migranten engagieren sich bereits ehrenamtlich in den Communities und Migrantinnenorganisationen. Sie beraten Menschen und geben Lebenshilfe, vermitteln Hilfsangebote und bieten Unterstützung in unterschiedlichsten Lebenslagen. Um diese Beratungen zu professionalisieren und die Leistungen der Beraterinnen und Berater anzuerkennen, gibt es die Qualifizierung zur KomBI-Laufbahnberatung. KomBI-Laufbahnberatung steht für kompetenzorientiert, biographisch, interkulturell und will gezielt den Diversity-Ansatz sowie die besondere berufliche Situation der Migrantinnen und Migranten berücksichtigen.

IWgR webVom 13. bis 25. März 2017 finden – angelehnt an den bundesweiten Aktionszeitraum – die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Magdeburg statt.

Dem Mobilisierungsaufruf der Vereine Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) und Miteinander e.V. in der Magdeburger Stadtgesellschaft sind zehn Organisationen mit dreizehn facettenreichen Beiträgen gefolgt. Sie umspannen Geschichte und Gegenwart wie auch Ländergrenzen und individuelle Lebenswelten.

Das Programm umfasst Workshops, Seminare, Filme, Vorträge, Diskussionen u.v.m. und richtet sich an verschiedene Zielgruppen: jüngeres und älteres Publikum, mehrsprachige Besucher*innen und Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte. Auch für Fachpublikum aus dem schulischen und außerschulischen Bereich, der Interkulturellen Bildung oder Antirassismusarbeit sind interessante Angebote enthalten.
Die Beiträge setzen sich kritisch mit Menschenrechtsfragen im Iran, in Saudi-Arabien, Afghanistan und der ehemalige Sowjetunion auseinander und „kehren genauso vor der eigenen Tür“.
Auch die Polarisierung in unserer Gesellschaft wirft weiter- und tiefergehende Fragen auf. Etwa, wie ein zukunftsorientiertes Gesellschaftsmodell von Solidarität, Menschenwürde und gleichberechtigter Teilhabe für alle gestaltet werden kann. Wie wir mit Einstellungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie Ideologien der Ungleichwertigkeit in der Mitte der Gesellschaft bis hinein ins Landesparlament umgehen.
Das Programm zeigt: Magdeburg ist bunt und vielfältig. Den engagierten Gestalterinnen und Gestaltern des Magdeburger Stadtlebens vom Kulturzentrum bis zur Migrantenorganisation, von der Gewerkschaft bis zur Geflüchtetenunterkunft, gehören die Scheinwerfer der Aufmerksamkeit, nicht den Hetzenden und kalkuliert Tabubrechenden.

bfdDas Projekt „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug in Sachsen-Anhalt“ sucht weiterhin neue Einsatzstellen und Freiwillige, für Aufgaben die im Zusammenhang mit der Flüchtlingshilfe stehen - karitative Hilfe, Beratung & Begleitung, Freizeit- und Bildungsangebote durch oder für Geflüchtete u.v.m. sind möglich. Sie sind bereits auf diesen Gebieten aktiv oder möchten es zukünftig werden? Über die Rahmenbedingungen und möglichen Tätigkeitsfelder finden Sie Informationen auf der Webseite unserer Servicestelle: Unter www.bfd-integriert.de erscheinen regelmäßig aktuelle Informationen zum BFD Sonderprogramm mit Flüchtlingsbezug. Portraits von Freiwilligendienstleistenden und Zitate von Einsatzstellen zeigen, wie und wo bereits landesweit Engagement und Integration Hand in Hand befördert werden. Einen guten Eindruck von dem hinter diesem Freiwilligendienstformat stehenden engagierten Menschen vermittelt auch der Portraitfilm „Ahmad – Freiwillig in Sachsen-Anhalt“