20181029 121619Unter dem Titel „Kommunikation wertschätzend und konstruktiv gestalten“ kamen zwölf Akteur*innen aus den AGSA-Mitglieds- und Partnerorganisationen am 13. Dezember zu einem Workshop im einewelt haus zusammen. Das AGSA-Projekt „IKOE – Interkulturelle Orientierung und Öffnung.Koordinierungsstelle Integrationsmanagement in Sachsen-Anhalt“ organisierte diesen im Rahmen der Weiterbildungsreihe „Was uns stärkt! Tools und Skills für freiwilliges Engagement“.

kompetenzlandkarte„Ändere ab und zu deine Perspektive und mache das Unmögliche möglich!“

Am 23. November startete die Trainer*innen-Qualifizierung „Systemische Organisationsberatung im interkulturellen Kontext“ des Projekts „IKOE – Interkulturelle Orientierung und Öffnung - Koordinierungsstelle Integrationsmanagement in Sachsen-Anhalt“ im einewelt haus Magdeburg. 

Bis Mai 2020 qualifiziert die AGSA 13 bereits als interkulturelle Trainer*innen Aktive in insgesamt acht Modulen zu „Systemischen Organisationsberater*innen im interkulturellen Kontext“. 

Redemann155

Am 30.11.2018 beteiligte sich das AGSA-Projekt "IKOE - Interkulturelle Öffnung und Orientierung. Koordinierungsstelle Integrationsmanagement in Sachsen-Anhalt" an der 6. Führungskräfteakademie "Schule führen - Fokus: Veränderungen wirkungsvoll und nachhaltig initiiieren und steuern" des Landesschulamts Sachsen-Anhalt und der LiGa - Lernen im Ganztag. Die politische Bildungsreferentin des IKOE-Projektes, Verena Redemann, referierte in ihrem Workshop „Interkulturelle Kommunikation als Veränderungsprozess“, wie die Schulleitung mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Führungsstil maßgeblichen Einfluss auf die Schulkultur und somit auf Schulentwicklungsprozesse hat.
Sie steht vor der Herausforderung, möglichst alle Beteiligten mitzunehmen, Veränderungsschritte zu erklären und transparent zu halten, auf Widerstände und Ängste seitens des Kollegiums, Eltern oder Schüler*innen einzugehen sowie nach individuellen Lösungen zu suchen. 

lpkDie AGSA ist neben 54 Organisationen und Personen der Zivilgesellschaft Unterzeichnerin des Positionsapieres "Gegen ein Klima der Angst und DenunziationAngriffe auf die pluralistische Zivilgesellschaft zurückweisen". In der Landespressekonferenz am 19. März 2018 stellten Nicole Anger, Der Paritätische Sachsen-Anhalt, Peter Herrfurth, Evangelische Jugend Mitteldeutschland, Christoph Tekaath, Bistum Magdeburg und Michael Marquardt, Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. das Papier der Medienöffentlichkeit vor. In die Pressemitteilung anlässlich der Veröffentlichung sind zahlreiche Einzelstatements der Unterzeichner eingeflossen, u.a. vom AGSA-Vorsitzenden Krzysztof Blau:

„Die Gesellschaft, in der wir leben und die wir gestalten möchten, ermöglicht und befördert gleichermaßen kulturelle Vielfalt und gleichberechtigte Teilhabe. Wir wollen auch morgen noch in einer Gesellschaft leben, in der Menschen ermutigt statt entmutigt werden, sich zu engagieren und ihre Interessen in Selbstorganisationen zu vertreten.
Dafür setzen wir uns ein.“

Erklärung zivilgesellschaftlicher Träger (22. August 2016)

Die Trägerlandschaft in Sachsen-Anhalt mit ihren zahlreichen Organisationen, Vereinen und Verbänden steht für eine demokratische Alltagskultur. Es ist unser erklärtes Ziel, uns stark zu machen für ein Klima, das die Freiheit und die Würde jedes*jeder Einzelnen garantiert. Wir engagieren uns gegen jede Form der Ausgrenzung, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit.

Als Trägerlandschaft streiten wir für eine Politik, die sich für alle Menschen in unserer Gesellschaft einsetzt und stehen dafür als Partner*innen zur Verfügung. Basis unseres gemeinsamen Agierens ist unsere Erklärung „Für ein demokratisches Sachsen-Anhalt der Vielfalt und des gegenseitigen Respekts“.

Erklärung der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Sachsen-Anhalt verändert sich – wir verändern mit! Wir bringen uns aktiv in die Gestaltung unseres Lebensumfeldes ein. Das tun wir als zivilgesellschaftlich engagierte Menschen und Bürger*innen, als Interessenbündnisse, Organisationen und Vereine, denen es um die Stärkung des Gemeinwesens in unserem Land geht.
Das Befördern des interkulturellen Dialogs und das Zulassen alternativer Sichtweisen stärkt die Demokratie.