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Mo. 4 Dez, 2017 - So. 10 Dez, 2017

Mo. 4 Dez, 2017

Gespräche / Assemblage - Den NSU-Komplex kontextualisieren (Fr. 1 Dez, 2017 18:00 - So. 10 Dez, 2017 23:00)

Am 06.04.2006 wurde Halit Yozgat in Kassel vom NSU-Netzwerk erschossen. Sein Vater Ismail Yozgat äußerte bereits kurz nach dem Mord die Vermutung, dass dieser rassistisch motiviert gewesen sein könne. Die Ermittlungsbehörden ignorierten sein Äußerung. Einen Monat später fand in Kassel eine Demonstration unter dem Motto "Kein 10. Opfer" statt. Organisiert wurde diese von der Familie Yozgat. 4000 Menschen, vornehmlich aus migrantischen Communities, nahmen daran teil. Sie forderten Aufklärung und wiesen abermals darauf hin, dass die Morde rassistisch motiviert sein könnten. Gesamtgesellschaftlich wurde diese Mordserie kaum kritisch behandelt. Während diese von vielen (Post-)Migrant*innen voller Sorge wahrgenommen wurde, fühlte sich die deutsche Mehrheitsgesellschaft offenbar weder betroffen, noch verantwortlich. So blieben die Opfer isoliert und ihre Stimmen waren kaum zu vernehmen.

Die Ausstellung in Form eine Medieninstallation vermittelt Hintergründe der rassistischen Mordserie. Sie richtet den Scheinwerfer auf diejenigen, deren Wahrnehumng und Expertise in der öffentlichen Darstellung zu selten Platz finden. Betroffene, Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen äußern sich in Wort und Bild zu den NSU-Morden, weiteren rassistisch motivierten Gewalttaten sowie Formen des instituionellen Rassismus. Das von "spot the silence" konzipierte Ausstellungsprojekt kann im Ausstellungszeitraum werktags von 8:00 bis 18:00 Uhr kostenlos besichtigt werden.

 

Ausstellungsbegleitende Termine:

01.12.17 // 18.00 Uhr // Eröffnung mit den Ausstellungsmachern von "spot the silence" Christian Obermüller und Rixxa Wendland

04.12.17 // 18.00 Uhr// Gesprächsabend mit Mehmet Daimagüler, Nebenklägeranwalt der Angehörigen der NSU-Mordopfer ?smail Ya?ar und Abdurrahim Özüdo?ru

Gesprächsabend mit Mehmet Daimagüler (Mo. 4 Dez, 2017 18:00)

Gemeinsam mit Mehmet Daimagüler, Anwalt, wird es einen Gesprächsabend über die NSU im einewelt haus geben. Mehmet Daimagüler ist neben seiner Arbeit als Jurist, Kolumnist, Buchautor, Wirtschaftsanwalt, Unternehmensberater und ehemaliger Politiker auch noch Nebenklägeranwalt der Angehörigen der NSU-Mordopfer ?smail Ya?ar und Abdurrahim Özüdo?ru. Durch häufige Auftritte in Talkshows ist er ein geübter Rhetoriker und gerne gesehener Gast.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Wenn die Gesellschaft versagt. In Erinnerung an die Ermordeten des NSU und ihre Hinterbliebenen" statt. Im Zeitraum vom 1.12. bis zum 10.12. kann im einewelt haus eine Assemblage besichtigt werden, welche ebenfalls im Rahmen der Veranstaltungsreihe stattfindet. 

Link zu Assemblage

Di. 5 Dez, 2017

Gespräche / Assemblage - Den NSU-Komplex kontextualisieren (Fr. 1 Dez, 2017 18:00 - So. 10 Dez, 2017 23:00)

Am 06.04.2006 wurde Halit Yozgat in Kassel vom NSU-Netzwerk erschossen. Sein Vater Ismail Yozgat äußerte bereits kurz nach dem Mord die Vermutung, dass dieser rassistisch motiviert gewesen sein könne. Die Ermittlungsbehörden ignorierten sein Äußerung. Einen Monat später fand in Kassel eine Demonstration unter dem Motto "Kein 10. Opfer" statt. Organisiert wurde diese von der Familie Yozgat. 4000 Menschen, vornehmlich aus migrantischen Communities, nahmen daran teil. Sie forderten Aufklärung und wiesen abermals darauf hin, dass die Morde rassistisch motiviert sein könnten. Gesamtgesellschaftlich wurde diese Mordserie kaum kritisch behandelt. Während diese von vielen (Post-)Migrant*innen voller Sorge wahrgenommen wurde, fühlte sich die deutsche Mehrheitsgesellschaft offenbar weder betroffen, noch verantwortlich. So blieben die Opfer isoliert und ihre Stimmen waren kaum zu vernehmen.

Die Ausstellung in Form eine Medieninstallation vermittelt Hintergründe der rassistischen Mordserie. Sie richtet den Scheinwerfer auf diejenigen, deren Wahrnehumng und Expertise in der öffentlichen Darstellung zu selten Platz finden. Betroffene, Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen äußern sich in Wort und Bild zu den NSU-Morden, weiteren rassistisch motivierten Gewalttaten sowie Formen des instituionellen Rassismus. Das von "spot the silence" konzipierte Ausstellungsprojekt kann im Ausstellungszeitraum werktags von 8:00 bis 18:00 Uhr kostenlos besichtigt werden.

 

Ausstellungsbegleitende Termine:

01.12.17 // 18.00 Uhr // Eröffnung mit den Ausstellungsmachern von "spot the silence" Christian Obermüller und Rixxa Wendland

04.12.17 // 18.00 Uhr// Gesprächsabend mit Mehmet Daimagüler, Nebenklägeranwalt der Angehörigen der NSU-Mordopfer ?smail Ya?ar und Abdurrahim Özüdo?ru

Mi. 6 Dez, 2017

Gespräche / Assemblage - Den NSU-Komplex kontextualisieren (Fr. 1 Dez, 2017 18:00 - So. 10 Dez, 2017 23:00)

Am 06.04.2006 wurde Halit Yozgat in Kassel vom NSU-Netzwerk erschossen. Sein Vater Ismail Yozgat äußerte bereits kurz nach dem Mord die Vermutung, dass dieser rassistisch motiviert gewesen sein könne. Die Ermittlungsbehörden ignorierten sein Äußerung. Einen Monat später fand in Kassel eine Demonstration unter dem Motto "Kein 10. Opfer" statt. Organisiert wurde diese von der Familie Yozgat. 4000 Menschen, vornehmlich aus migrantischen Communities, nahmen daran teil. Sie forderten Aufklärung und wiesen abermals darauf hin, dass die Morde rassistisch motiviert sein könnten. Gesamtgesellschaftlich wurde diese Mordserie kaum kritisch behandelt. Während diese von vielen (Post-)Migrant*innen voller Sorge wahrgenommen wurde, fühlte sich die deutsche Mehrheitsgesellschaft offenbar weder betroffen, noch verantwortlich. So blieben die Opfer isoliert und ihre Stimmen waren kaum zu vernehmen.

Die Ausstellung in Form eine Medieninstallation vermittelt Hintergründe der rassistischen Mordserie. Sie richtet den Scheinwerfer auf diejenigen, deren Wahrnehumng und Expertise in der öffentlichen Darstellung zu selten Platz finden. Betroffene, Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen äußern sich in Wort und Bild zu den NSU-Morden, weiteren rassistisch motivierten Gewalttaten sowie Formen des instituionellen Rassismus. Das von "spot the silence" konzipierte Ausstellungsprojekt kann im Ausstellungszeitraum werktags von 8:00 bis 18:00 Uhr kostenlos besichtigt werden.

 

Ausstellungsbegleitende Termine:

01.12.17 // 18.00 Uhr // Eröffnung mit den Ausstellungsmachern von "spot the silence" Christian Obermüller und Rixxa Wendland

04.12.17 // 18.00 Uhr// Gesprächsabend mit Mehmet Daimagüler, Nebenklägeranwalt der Angehörigen der NSU-Mordopfer ?smail Ya?ar und Abdurrahim Özüdo?ru

Feier zum Nikolaustag (Mi. 6 Dez, 2017 17:30 - 20:30)

Er kommt durch den Schornstein, die Geschenke kommen unter das Kissen und unartige Kinder bekommen die Rute. Für deutsche Einwohne*innen klingt das wie der Weihnachtsmann, allerdings ist es der Nikolaus, welcher in der polnischen Familie eine größere Rolle spielt, als in der deutschen Familie. An diesem Tag gibt es eine original polnische Weihnachtsfeier gemeinsam mit unserem rot gekleideten Freund. Wenn sie ein Kind mitnehmen, denken sie bitte an ein kleines Geschenk. Die Veranstaltung ist kostenlos und offen für alle.

Do. 7 Dez, 2017

Gespräche / Assemblage - Den NSU-Komplex kontextualisieren (Fr. 1 Dez, 2017 18:00 - So. 10 Dez, 2017 23:00)

Am 06.04.2006 wurde Halit Yozgat in Kassel vom NSU-Netzwerk erschossen. Sein Vater Ismail Yozgat äußerte bereits kurz nach dem Mord die Vermutung, dass dieser rassistisch motiviert gewesen sein könne. Die Ermittlungsbehörden ignorierten sein Äußerung. Einen Monat später fand in Kassel eine Demonstration unter dem Motto "Kein 10. Opfer" statt. Organisiert wurde diese von der Familie Yozgat. 4000 Menschen, vornehmlich aus migrantischen Communities, nahmen daran teil. Sie forderten Aufklärung und wiesen abermals darauf hin, dass die Morde rassistisch motiviert sein könnten. Gesamtgesellschaftlich wurde diese Mordserie kaum kritisch behandelt. Während diese von vielen (Post-)Migrant*innen voller Sorge wahrgenommen wurde, fühlte sich die deutsche Mehrheitsgesellschaft offenbar weder betroffen, noch verantwortlich. So blieben die Opfer isoliert und ihre Stimmen waren kaum zu vernehmen.

Die Ausstellung in Form eine Medieninstallation vermittelt Hintergründe der rassistischen Mordserie. Sie richtet den Scheinwerfer auf diejenigen, deren Wahrnehumng und Expertise in der öffentlichen Darstellung zu selten Platz finden. Betroffene, Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen äußern sich in Wort und Bild zu den NSU-Morden, weiteren rassistisch motivierten Gewalttaten sowie Formen des instituionellen Rassismus. Das von "spot the silence" konzipierte Ausstellungsprojekt kann im Ausstellungszeitraum werktags von 8:00 bis 18:00 Uhr kostenlos besichtigt werden.

 

Ausstellungsbegleitende Termine:

01.12.17 // 18.00 Uhr // Eröffnung mit den Ausstellungsmachern von "spot the silence" Christian Obermüller und Rixxa Wendland

04.12.17 // 18.00 Uhr// Gesprächsabend mit Mehmet Daimagüler, Nebenklägeranwalt der Angehörigen der NSU-Mordopfer ?smail Ya?ar und Abdurrahim Özüdo?ru

Russisches Sprachcafé (Do. 7 Dez, 2017 19:00)

Deutsch:

Russland gilt mit 144 Millionen Einwohner*innen zu den bevölkerungsreichsten Ländern, außerdem ist die russische Sprache die 7. wichtigste Weltsprache. Da das Sprachcaféteam zu einem großen Teil aus russischen Freiwilligen besteht, wird es also auch nicht an der Sprache mangeln. Wie immer sind Menschen aus allen anderen Ländern genauso gern gesehen. Die Veranstaltung ist kostenlos, sowie offen für alle!

Englisch:

With 144 Million inhabitants Russia is one of the most populated countries in the world and the Russian language is the 7th most used language in the world. As the Sprachcaféteam consist mostly of Russian mothertongues, there won't be a shortage of Russian. As always, people from all other countries will be welcomed just as heartly. The event is free and open for everyone!

Fr. 8 Dez, 2017

Gespräche / Assemblage - Den NSU-Komplex kontextualisieren (Fr. 1 Dez, 2017 18:00 - So. 10 Dez, 2017 23:00)

Am 06.04.2006 wurde Halit Yozgat in Kassel vom NSU-Netzwerk erschossen. Sein Vater Ismail Yozgat äußerte bereits kurz nach dem Mord die Vermutung, dass dieser rassistisch motiviert gewesen sein könne. Die Ermittlungsbehörden ignorierten sein Äußerung. Einen Monat später fand in Kassel eine Demonstration unter dem Motto "Kein 10. Opfer" statt. Organisiert wurde diese von der Familie Yozgat. 4000 Menschen, vornehmlich aus migrantischen Communities, nahmen daran teil. Sie forderten Aufklärung und wiesen abermals darauf hin, dass die Morde rassistisch motiviert sein könnten. Gesamtgesellschaftlich wurde diese Mordserie kaum kritisch behandelt. Während diese von vielen (Post-)Migrant*innen voller Sorge wahrgenommen wurde, fühlte sich die deutsche Mehrheitsgesellschaft offenbar weder betroffen, noch verantwortlich. So blieben die Opfer isoliert und ihre Stimmen waren kaum zu vernehmen.

Die Ausstellung in Form eine Medieninstallation vermittelt Hintergründe der rassistischen Mordserie. Sie richtet den Scheinwerfer auf diejenigen, deren Wahrnehumng und Expertise in der öffentlichen Darstellung zu selten Platz finden. Betroffene, Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen äußern sich in Wort und Bild zu den NSU-Morden, weiteren rassistisch motivierten Gewalttaten sowie Formen des instituionellen Rassismus. Das von "spot the silence" konzipierte Ausstellungsprojekt kann im Ausstellungszeitraum werktags von 8:00 bis 18:00 Uhr kostenlos besichtigt werden.

 

Ausstellungsbegleitende Termine:

01.12.17 // 18.00 Uhr // Eröffnung mit den Ausstellungsmachern von "spot the silence" Christian Obermüller und Rixxa Wendland

04.12.17 // 18.00 Uhr// Gesprächsabend mit Mehmet Daimagüler, Nebenklägeranwalt der Angehörigen der NSU-Mordopfer ?smail Ya?ar und Abdurrahim Özüdo?ru

Sa. 9 Dez, 2017

Gespräche / Assemblage - Den NSU-Komplex kontextualisieren (Fr. 1 Dez, 2017 18:00 - So. 10 Dez, 2017 23:00)

Am 06.04.2006 wurde Halit Yozgat in Kassel vom NSU-Netzwerk erschossen. Sein Vater Ismail Yozgat äußerte bereits kurz nach dem Mord die Vermutung, dass dieser rassistisch motiviert gewesen sein könne. Die Ermittlungsbehörden ignorierten sein Äußerung. Einen Monat später fand in Kassel eine Demonstration unter dem Motto "Kein 10. Opfer" statt. Organisiert wurde diese von der Familie Yozgat. 4000 Menschen, vornehmlich aus migrantischen Communities, nahmen daran teil. Sie forderten Aufklärung und wiesen abermals darauf hin, dass die Morde rassistisch motiviert sein könnten. Gesamtgesellschaftlich wurde diese Mordserie kaum kritisch behandelt. Während diese von vielen (Post-)Migrant*innen voller Sorge wahrgenommen wurde, fühlte sich die deutsche Mehrheitsgesellschaft offenbar weder betroffen, noch verantwortlich. So blieben die Opfer isoliert und ihre Stimmen waren kaum zu vernehmen.

Die Ausstellung in Form eine Medieninstallation vermittelt Hintergründe der rassistischen Mordserie. Sie richtet den Scheinwerfer auf diejenigen, deren Wahrnehumng und Expertise in der öffentlichen Darstellung zu selten Platz finden. Betroffene, Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen äußern sich in Wort und Bild zu den NSU-Morden, weiteren rassistisch motivierten Gewalttaten sowie Formen des instituionellen Rassismus. Das von "spot the silence" konzipierte Ausstellungsprojekt kann im Ausstellungszeitraum werktags von 8:00 bis 18:00 Uhr kostenlos besichtigt werden.

 

Ausstellungsbegleitende Termine:

01.12.17 // 18.00 Uhr // Eröffnung mit den Ausstellungsmachern von "spot the silence" Christian Obermüller und Rixxa Wendland

04.12.17 // 18.00 Uhr// Gesprächsabend mit Mehmet Daimagüler, Nebenklägeranwalt der Angehörigen der NSU-Mordopfer ?smail Ya?ar und Abdurrahim Özüdo?ru

WIRKshop: Bildest du noch?... oder transformierst du schon! (Sa. 9 Dez, 2017 9:30 - 16:30)

Seit Jahrzehnten setzen sich Menschen und Organisationen für eine bessere Welt ohne Armut, Hunger, Diksriminierung und Krieg ein, in der die Natur respektiert wird. Wenn wir die globale Situation betrachten, müssen wir jedoch nüchtern festellen: Trotz vieler erfolgreicher Projekte und Maßnahmen waren diese Anstrengungen nur begrenzt erfolgreich.

Woran liegt das? Nicht nur das internationale Netzwerk "Smart CSOs Lab" setzt sich mit dieser Frage auseinander und ist überzeugt, dass die Zivilgesellschaft andere Strategien braucht, um die sich gegenseitig verstärkenden globalen Krisen anzugehen. In Jahren des Austausches und der Praxis sind Ansätze und Materialien entstanden, die dazu beitragen möchten und in dem Seminar praxisnah vorgestellt und vermittelt werden sollen. 

Das Reflexionsseminar über die Wirksamkeit unserer Bildungsarbeit findet mit den Referenten Fabian Kursawe aus Halle für Bildungsaktive, Aktivist*innen und alle die es werden wollen statt.

So. 10 Dez, 2017

Gespräche / Assemblage - Den NSU-Komplex kontextualisieren (Fr. 1 Dez, 2017 18:00 - So. 10 Dez, 2017 23:00)

Am 06.04.2006 wurde Halit Yozgat in Kassel vom NSU-Netzwerk erschossen. Sein Vater Ismail Yozgat äußerte bereits kurz nach dem Mord die Vermutung, dass dieser rassistisch motiviert gewesen sein könne. Die Ermittlungsbehörden ignorierten sein Äußerung. Einen Monat später fand in Kassel eine Demonstration unter dem Motto "Kein 10. Opfer" statt. Organisiert wurde diese von der Familie Yozgat. 4000 Menschen, vornehmlich aus migrantischen Communities, nahmen daran teil. Sie forderten Aufklärung und wiesen abermals darauf hin, dass die Morde rassistisch motiviert sein könnten. Gesamtgesellschaftlich wurde diese Mordserie kaum kritisch behandelt. Während diese von vielen (Post-)Migrant*innen voller Sorge wahrgenommen wurde, fühlte sich die deutsche Mehrheitsgesellschaft offenbar weder betroffen, noch verantwortlich. So blieben die Opfer isoliert und ihre Stimmen waren kaum zu vernehmen.

Die Ausstellung in Form eine Medieninstallation vermittelt Hintergründe der rassistischen Mordserie. Sie richtet den Scheinwerfer auf diejenigen, deren Wahrnehumng und Expertise in der öffentlichen Darstellung zu selten Platz finden. Betroffene, Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen äußern sich in Wort und Bild zu den NSU-Morden, weiteren rassistisch motivierten Gewalttaten sowie Formen des instituionellen Rassismus. Das von "spot the silence" konzipierte Ausstellungsprojekt kann im Ausstellungszeitraum werktags von 8:00 bis 18:00 Uhr kostenlos besichtigt werden.

 

Ausstellungsbegleitende Termine:

01.12.17 // 18.00 Uhr // Eröffnung mit den Ausstellungsmachern von "spot the silence" Christian Obermüller und Rixxa Wendland

04.12.17 // 18.00 Uhr// Gesprächsabend mit Mehmet Daimagüler, Nebenklägeranwalt der Angehörigen der NSU-Mordopfer ?smail Ya?ar und Abdurrahim Özüdo?ru

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