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Mo. 27 Nov, 2017 - So. 3 Dez, 2017

Mo. 27 Nov, 2017

Es gibt an diesem Tag keine Termine.

Di. 28 Nov, 2017

Lesung: "Wörterbuch des besorgten Bürgers" (Di. 28 Nov, 2017 19:00 - 22:00)

Die Sprache der besorgten Bürger, die sich solcher seltsamen Wörter und Begrifflichkeiten wie "Deutschland GmbH", Ficki-Ficki-Fachkräfte", "Schuldkult" oder "Merkeldiktatur" bedient, ist bizzar, manchmal witzg und oft gefährlich. Rhetorische Zumutungen und dreiste Umdeutungen sind unter der Glocke von Pegida und AfD Mode. Hier entsteht ein Zerrbild, in dem Deutsche umstandslos Opfer sind und die Welt sich gegen "das Volk" verschworen hat. Die Lesung nimmt unterstützt von O-Tönen sowie Bild- und Tonmaterial die Sprache der Besorgten von den so beliebten Ausrufezeichen bis zu "Volksverdünner" aufs Korn".

Mi. 29 Nov, 2017

Es gibt an diesem Tag keine Termine.

Do. 30 Nov, 2017

Kino für den Kopf (Do. 30 Nov, 2017 19:00)

Seitdem am 20. September 2015 auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung am die 17 Oberziele für Nachhaltige Entwicklung verabschiedet wurden, existieren diese als Richtlinie für alle UN-Mitgliedsstaaten, um die 169 Unterziele in ihren Ländern zu erfüllen. An diesem Tag soll im Weltladen Magdeburg, bei der Verkostung von fairen Produkten, ein Film zu dem Oberziel „Peace, Justice and Strong Institutions“, oder auf Deutsch „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“ gezeigt werden. Für alle, die an diesem Donnerstag noch nichts vorhaben, sich für die zukünftige Entwicklung der Menschheit auf dem Felsbrocken Erde interessieren und gerne gemeinsam darüber diskutieren möchten, ist dies ein Geheimtipp.

Fr. 1 Dez, 2017

Asyl in der Kirche als notwendiges Korrektiv (Fr. 1 Dez, 2017 16:00 - 18:00)

Krieg und Verfolgung führten in den letzten Jahren viele Menschen nach Europa: über das Mittelmeer nahmen sie eine lebensgefährliche Flucht auf sich oder kamen zu Fuß über den Balkan, durchquerten viele europäische Länder, suchten und fanden Zuflucht und manchmal eine neue Heimat. Nach den herzlichen Begrüßungen an deutschen Bahnhöfen kamen jedoch erste gesetzliche Verschärfungen und Ablehnungen der Asylanträge vieler Geflüchteter. In der Veranstaltung Asyl in der Kirche als notwendiges Korrektiv – Informationen und Austausch zu Möglichkeiten des Kirchenasyls in Sachsen-Anhalt soll gemeinsam mit Frau Dietlind Jochims von der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft über das Kirchenasyl gesprochen werden. Die Veranstaltung ist kostenlos und offen für alle. Eine Anmeldung erleichtert die Planung.


Link zum Flyer 

 

Gespräche / Assemblage - Den NSU-Komplex kontextualisieren (Fr. 1 Dez, 2017 18:00 - So. 10 Dez, 2017 23:00)

Am 06.04.2006 wurde Halit Yozgat in Kassel vom NSU-Netzwerk erschossen. Sein Vater Ismail Yozgat äußerte bereits kurz nach dem Mord die Vermutung, dass dieser rassistisch motiviert gewesen sein könne. Die Ermittlungsbehörden ignorierten sein Äußerung. Einen Monat später fand in Kassel eine Demonstration unter dem Motto "Kein 10. Opfer" statt. Organisiert wurde diese von der Familie Yozgat. 4000 Menschen, vornehmlich aus migrantischen Communities, nahmen daran teil. Sie forderten Aufklärung und wiesen abermals darauf hin, dass die Morde rassistisch motiviert sein könnten. Gesamtgesellschaftlich wurde diese Mordserie kaum kritisch behandelt. Während diese von vielen (Post-)Migrant*innen voller Sorge wahrgenommen wurde, fühlte sich die deutsche Mehrheitsgesellschaft offenbar weder betroffen, noch verantwortlich. So blieben die Opfer isoliert und ihre Stimmen waren kaum zu vernehmen.

Die Ausstellung in Form eine Medieninstallation vermittelt Hintergründe der rassistischen Mordserie. Sie richtet den Scheinwerfer auf diejenigen, deren Wahrnehumng und Expertise in der öffentlichen Darstellung zu selten Platz finden. Betroffene, Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen äußern sich in Wort und Bild zu den NSU-Morden, weiteren rassistisch motivierten Gewalttaten sowie Formen des instituionellen Rassismus. Das von "spot the silence" konzipierte Ausstellungsprojekt kann im Ausstellungszeitraum werktags von 8:00 bis 18:00 Uhr kostenlos besichtigt werden.

 

Ausstellungsbegleitende Termine:

01.12.17 // 18.00 Uhr // Eröffnung mit den Ausstellungsmachern von "spot the silence" Christian Obermüller und Rixxa Wendland

04.12.17 // 18.00 Uhr// Gesprächsabend mit Mehmet Daimagüler, Nebenklägeranwalt der Angehörigen der NSU-Mordopfer ?smail Ya?ar und Abdurrahim Özüdo?ru

Sa. 2 Dez, 2017

Gespräche / Assemblage - Den NSU-Komplex kontextualisieren (Fr. 1 Dez, 2017 18:00 - So. 10 Dez, 2017 23:00)

Am 06.04.2006 wurde Halit Yozgat in Kassel vom NSU-Netzwerk erschossen. Sein Vater Ismail Yozgat äußerte bereits kurz nach dem Mord die Vermutung, dass dieser rassistisch motiviert gewesen sein könne. Die Ermittlungsbehörden ignorierten sein Äußerung. Einen Monat später fand in Kassel eine Demonstration unter dem Motto "Kein 10. Opfer" statt. Organisiert wurde diese von der Familie Yozgat. 4000 Menschen, vornehmlich aus migrantischen Communities, nahmen daran teil. Sie forderten Aufklärung und wiesen abermals darauf hin, dass die Morde rassistisch motiviert sein könnten. Gesamtgesellschaftlich wurde diese Mordserie kaum kritisch behandelt. Während diese von vielen (Post-)Migrant*innen voller Sorge wahrgenommen wurde, fühlte sich die deutsche Mehrheitsgesellschaft offenbar weder betroffen, noch verantwortlich. So blieben die Opfer isoliert und ihre Stimmen waren kaum zu vernehmen.

Die Ausstellung in Form eine Medieninstallation vermittelt Hintergründe der rassistischen Mordserie. Sie richtet den Scheinwerfer auf diejenigen, deren Wahrnehumng und Expertise in der öffentlichen Darstellung zu selten Platz finden. Betroffene, Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen äußern sich in Wort und Bild zu den NSU-Morden, weiteren rassistisch motivierten Gewalttaten sowie Formen des instituionellen Rassismus. Das von "spot the silence" konzipierte Ausstellungsprojekt kann im Ausstellungszeitraum werktags von 8:00 bis 18:00 Uhr kostenlos besichtigt werden.

 

Ausstellungsbegleitende Termine:

01.12.17 // 18.00 Uhr // Eröffnung mit den Ausstellungsmachern von "spot the silence" Christian Obermüller und Rixxa Wendland

04.12.17 // 18.00 Uhr// Gesprächsabend mit Mehmet Daimagüler, Nebenklägeranwalt der Angehörigen der NSU-Mordopfer ?smail Ya?ar und Abdurrahim Özüdo?ru

So. 3 Dez, 2017

Gespräche / Assemblage - Den NSU-Komplex kontextualisieren (Fr. 1 Dez, 2017 18:00 - So. 10 Dez, 2017 23:00)

Am 06.04.2006 wurde Halit Yozgat in Kassel vom NSU-Netzwerk erschossen. Sein Vater Ismail Yozgat äußerte bereits kurz nach dem Mord die Vermutung, dass dieser rassistisch motiviert gewesen sein könne. Die Ermittlungsbehörden ignorierten sein Äußerung. Einen Monat später fand in Kassel eine Demonstration unter dem Motto "Kein 10. Opfer" statt. Organisiert wurde diese von der Familie Yozgat. 4000 Menschen, vornehmlich aus migrantischen Communities, nahmen daran teil. Sie forderten Aufklärung und wiesen abermals darauf hin, dass die Morde rassistisch motiviert sein könnten. Gesamtgesellschaftlich wurde diese Mordserie kaum kritisch behandelt. Während diese von vielen (Post-)Migrant*innen voller Sorge wahrgenommen wurde, fühlte sich die deutsche Mehrheitsgesellschaft offenbar weder betroffen, noch verantwortlich. So blieben die Opfer isoliert und ihre Stimmen waren kaum zu vernehmen.

Die Ausstellung in Form eine Medieninstallation vermittelt Hintergründe der rassistischen Mordserie. Sie richtet den Scheinwerfer auf diejenigen, deren Wahrnehumng und Expertise in der öffentlichen Darstellung zu selten Platz finden. Betroffene, Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen äußern sich in Wort und Bild zu den NSU-Morden, weiteren rassistisch motivierten Gewalttaten sowie Formen des instituionellen Rassismus. Das von "spot the silence" konzipierte Ausstellungsprojekt kann im Ausstellungszeitraum werktags von 8:00 bis 18:00 Uhr kostenlos besichtigt werden.

 

Ausstellungsbegleitende Termine:

01.12.17 // 18.00 Uhr // Eröffnung mit den Ausstellungsmachern von "spot the silence" Christian Obermüller und Rixxa Wendland

04.12.17 // 18.00 Uhr// Gesprächsabend mit Mehmet Daimagüler, Nebenklägeranwalt der Angehörigen der NSU-Mordopfer ?smail Ya?ar und Abdurrahim Özüdo?ru

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