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20170620 171806Zu einem Info- und Themenabend anlässlich des Weltflüchtlingstags 2017 hatten am 20. Juni die AGSA-Projekte „Servicestelle Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“, „Interkultur vor Ort 2017“, „Netzwerk Interkulturelle Orientierung/ Öffnung - Fortbildungs- und Beratungsservice für Verwaltungen“ sowie „Netzwerk IQ Sachsen-Anhalt -Servicestelle IQ „Interkulturelle Orientierung / Öffnung, Antidiskriminierung und Diversity“ Sachsen-Anhalt Nord“ eingeladen.
Am Nachmittag startete der an den Fachaustausch zum Weltflüchtlingstag 2016 angeknüpfte Akteur*innenaustausch „Geflüchtet in Magdeburg - Ein Jahr später“ u.a. mit Vertreter*innen der Stadt Magdeburg aus dem Sozial- und Wohnungsamt, aus dem Jugendamt, der Bildungskoordination, des Beirats für Integration und Zuwanderung, VHS Magdeburg, ABV der Wirtschaftsregion Braunschweig/Magdeburg, LKJ Sachsen-Anhalt, Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt, ehrenamtlich Aktiven aus Magdeburg und Wolmirstedt sowie Freiwilligendienstleistenden des BFD mit Flüchtlingsbezug. 

logo iqDie Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) sucht zum 01. Oktober 2017 für die „Servicestelle Interkulturelle Öffnung und Kompetenzentwicklung“ Sachsen-Anhalt Nord im Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) eine_n

Projektkoordinator_in/Trainer_in für Interkultur, Antidiskriminierung und Diversity Management

Die Servicestelle unterstützt Prozesse Interkultureller Orientierung / Öffnung, Antidiskriminierung und an Diversity orientierter Organisationsentwicklung von Regelinstitutionen des Arbeitsmarkts. Schwerpunkte sind die Entwicklung von Fortbildungskonzepten in den oben genannten Themenbereichen und Interkulturelle Prozessbegleitung.

csm IMG 0023 2f9d2f3dbbUm Geflüchteten das Ankommen und die erste Orientierung in den Landkreisen und kreisfreien Städten Sachsen-Anhalts zu erleichtern, hat die AGSA im Auftrag der Integrationsbeauftragten den Leitfaden „Gut ankommen vor Ort“ entwickelt. Übersichtlich, in einfacher Sprache und in ansprechender Gestaltung werden Themen wie Gesundheit, Wohnen, Spracherwerb und Unterstützungsstrukturen dargestellt.

bfdDas Projekt „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug in Sachsen-Anhalt“ sucht weiterhin neue Einsatzstellen und Freiwillige, für Aufgaben die im Zusammenhang mit der Flüchtlingshilfe stehen - karitative Hilfe, Beratung & Begleitung, Freizeit- und Bildungsangebote durch oder für Geflüchtete u.v.m. sind möglich. Sie sind bereits auf diesen Gebieten aktiv oder möchten es zukünftig werden? Über die Rahmenbedingungen und möglichen Tätigkeitsfelder finden Sie Informationen auf der Webseite unserer Servicestelle: Unter www.bfd-integriert.de erscheinen regelmäßig aktuelle Informationen zum BFD Sonderprogramm mit Flüchtlingsbezug. Portraits von Freiwilligendienstleistenden und Zitate von Einsatzstellen zeigen, wie und wo bereits landesweit Engagement und Integration Hand in Hand befördert werden. Einen guten Eindruck von dem hinter diesem Freiwilligendienstformat stehenden engagierten Menschen vermittelt auch der Portraitfilm „Ahmad – Freiwillig in Sachsen-Anhalt“

kombiDie IQ-Servicestelle „Interkulturelle Orientierung / Öffnung,Antidiskriminierung und Diversity“ der AGSA und das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. bieten im Jahr 2017 wieder bis zu 15 Teilnehmenden die Gelegenheit, sich als

KomBILaufbahnberaterinnen bzw. KomBI-Laufbahnberater (ehrenamtlich)

qualifizieren zu lassen. 

Viele Migrantinnen und Migranten engagieren sich bereits ehrenamtlich in den Communities und Migrantinnenorganisationen. Sie beraten Menschen und geben Lebenshilfe, vermitteln Hilfsangebote und bieten Unterstützung in unterschiedlichsten Lebenslagen. Um diese Beratungen zu professionalisieren und die Leistungen der Beraterinnen und Berater anzuerkennen, gibt es die Qualifizierung zur KomBI-Laufbahnberatung. KomBI-Laufbahnberatung steht für kompetenzorientiert, biographisch, interkulturell und will gezielt den Diversity-Ansatz sowie die besondere berufliche Situation der Migrantinnen und Migranten berücksichtigen.

IKOE BLKUnsere Kolleg*innen vom IKOE-Team (Interkulturelle Orientierung und Öffnung - Fortbildungs- und Beratungsservice für Verwaltungen) haben 2016 intensiv mit Verwaltungsmitarbeiter*innen im Burgenlandkreis gearbeitet. Während eines Workhsops für Mitarbeiter*innen der Ausländerbehörde Naumburg ist dieser 10-minütige Beitrag des Offenen Kanal Magdeburg entstanden. Sehr eindrücklich beleuchtet er im Gespräch u.a. mit dem Amtsleiter, der Trainerin und der Projektleiterin, warum interkulturelle Öffnung nicht nur ein Trendthema ist sondern für jede Kommune und jeden Landkreis essentiell, dem an Bürgernähe, Zugewandtheit und Beratungsgesprächen auf Augenhöhe gelegen ist. Zufriedene Bürger*innen und Mitarbeiter*innen trotz sprachlicher bis bürokratischer Barrieren sind das Ziel - nichtzuletzt mit dem positiven Nebeneffekt des Imagegewinns der jeweiligen Verwaltung und Region. 

Erklärung zivilgesellschaftlicher Träger (22. August 2016)

Die Trägerlandschaft in Sachsen-Anhalt mit ihren zahlreichen Organisationen, Vereinen und Verbänden steht für eine demokratische Alltagskultur. Es ist unser erklärtes Ziel, uns stark zu machen für ein Klima, das die Freiheit und die Würde jedes*jeder Einzelnen garantiert. Wir engagieren uns gegen jede Form der Ausgrenzung, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit.

Als Trägerlandschaft streiten wir für eine Politik, die sich für alle Menschen in unserer Gesellschaft einsetzt und stehen dafür als Partner*innen zur Verfügung. Basis unseres gemeinsamen Agierens ist unsere Erklärung „Für ein demokratisches Sachsen-Anhalt der Vielfalt und des gegenseitigen Respekts“.

Erklärung der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Sachsen-Anhalt verändert sich – wir verändern mit! Wir bringen uns aktiv in die Gestaltung
unseres Lebensumfeldes ein. Das tun wir als zivilgesellschaftlich engagierte Menschen und
Bürger*innen, als Interessenbündnisse, Organisationen und Vereine, denen es um die
Stärkung des Gemeinwesens in unserem Land geht.
Das Befördern des interkulturellen Dialogs und das Zulassen alternativer Sichtweisen stärkt
die Demokratie.