Liebe Vertreter*innen der AGSA-Mitgliedsorganisationen,

bitte merken Sie sich den Termin für die 2. Mitgliederversammlung im Jahr 2017, vor:

Montag, 23. Oktober, 17.00 Uhr im Saal des einewelt haus

Die offizielle Einladung und Tagesordnung folgt in Kürze.

titel ikw2017„Vielfalt verbindet.“
...so lautet das Motto der bundesweiten Interkulturellen Woche (IKW) 2017, unter das auch die 14 Magdeburger Akteur*innen ihre Veranstaltungsbeiträge gestellt haben.

Das 14-tägige Programm startet am 16. September mit der 2. Interkulturellen Kaffeetafel auf der Einsteinstraße sowie einer abendlichen Eröffnungsveranstaltung im Magdeburger Rathaus.
Es umfasst 29 Angebote an 11 Orten der Landeshauptstadt. Entstanden ist ein facettenreiches Programm für unterschiedlichste Zielgruppen, zu dem
u.a. Migrant*innenorganisationen, soziale Einrichtungen, Bildungsakteur*innen, Beratungsstellen und die Stadt Magdeburg selbst beigetragen haben. Workshops, Info- und Austauschformate, Fachveranstaltungen sowie Begegnungen bei Musik, Bildender Kunst sowie Spaß und Spiel sprechen Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte, unterschiedliche Generationen, haupt- und ehrenamtlich Aktive an.

Die Auslandsgesellschaft koordiniert in Kooperation mit dem Netzwerk für Integrations- und Ausländerarbeit der Stadt Magdeburg das Gesamtprogramm, für das auch in diesem Jahr OB Dr. Lutz Trümper die Schirmherrschaft übernommen hat. 

Das Interkulturelle Info-Café bietet jetzt auch in Halle interessante Info- und Beratungsmöglichkeiten für Migrantinnen und Migranten rund um das Thema Arbeitsmarktintegration.

Einladung Fachtag WEB Seite 1Prozessbegleitung // Schnittstellenmoderation // Vernetzung

Der Fachtag fokussiert übergreifende Themen im landesweiten Engagement für Integration. Mit Akteur*innen aus diesen Handlungsfeldern wollen wir aktuelle Arbeitsschwerpunkte zur Diskussion stellen, gute Lösungswege im kommunalen Integrationsmanagement herausarbeiten und auf ihre weitere Anwendbarkeit hin prüfen. Die Zentrale Leitfrage des Fachtags lautet: Wie sind Unterstützungsstrukturen und Integrationsbausteine in Sachsen-Anhalt möglichst abgestimmt und professionell zu verzahnen?

modularAlle Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte sollen Zugang zu den Dienstleistungen, Produkten und Ressourcen der jeweiligen Institution erhalten.

Interkulturelle Öffnung ist die strategische Entscheidung einer Institution, einer Organisation oder eines Unternehmens, Handlungsansätze zu entwickeln und umzusetzen, die den
Anforderungen unserer globalisierten und durch Einwanderung geprägten Gesellschaft entsprechen. 
In der angebotenen Weiterbildung werden Ansätze des diskriminierungskritischen Diversity und Interkulturelle Öffnung systematisch zusammengeführt und Gemeinsamkeiten für die Organisationsentwicklung werden herausgearbeitet.

logo iqDie Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) sucht zum 01. Oktober 2017 für die „Servicestelle Interkulturelle Öffnung und Kompetenzentwicklung“ Sachsen-Anhalt Nord im Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) eine_n

Projektkoordinator_in/Trainer_in für Interkultur, Antidiskriminierung und Diversity Management

Die Servicestelle unterstützt Prozesse Interkultureller Orientierung / Öffnung, Antidiskriminierung und an Diversity orientierter Organisationsentwicklung von Regelinstitutionen des Arbeitsmarkts. Schwerpunkte sind die Entwicklung von Fortbildungskonzepten in den oben genannten Themenbereichen und Interkulturelle Prozessbegleitung.

20170620 171806Zu einem Info- und Themenabend anlässlich des Weltflüchtlingstags 2017 hatten am 20. Juni die AGSA-Projekte „Servicestelle Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“, „Interkultur vor Ort 2017“, „Netzwerk Interkulturelle Orientierung/ Öffnung - Fortbildungs- und Beratungsservice für Verwaltungen“ sowie „Netzwerk IQ Sachsen-Anhalt -Servicestelle IQ „Interkulturelle Orientierung / Öffnung, Antidiskriminierung und Diversity“ Sachsen-Anhalt Nord“ eingeladen.
Am Nachmittag startete der an den Fachaustausch zum Weltflüchtlingstag 2016 angeknüpfte Akteur*innenaustausch „Geflüchtet in Magdeburg - Ein Jahr später“ u.a. mit Vertreter*innen der Stadt Magdeburg aus dem Sozial- und Wohnungsamt, aus dem Jugendamt, der Bildungskoordination, des Beirats für Integration und Zuwanderung, VHS Magdeburg, ABV der Wirtschaftsregion Braunschweig/Magdeburg, LKJ Sachsen-Anhalt, Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt, ehrenamtlich Aktiven aus Magdeburg und Wolmirstedt sowie Freiwilligendienstleistenden des BFD mit Flüchtlingsbezug. 

csm IMG 0023 2f9d2f3dbbUm Geflüchteten das Ankommen und die erste Orientierung in den Landkreisen und kreisfreien Städten Sachsen-Anhalts zu erleichtern, hat die AGSA im Auftrag der Integrationsbeauftragten den Leitfaden „Gut ankommen vor Ort“ entwickelt. Übersichtlich, in einfacher Sprache und in ansprechender Gestaltung werden Themen wie Gesundheit, Wohnen, Spracherwerb und Unterstützungsstrukturen dargestellt.

bfdDas Projekt „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug in Sachsen-Anhalt“ sucht weiterhin neue Einsatzstellen und Freiwillige, für Aufgaben die im Zusammenhang mit der Flüchtlingshilfe stehen - karitative Hilfe, Beratung & Begleitung, Freizeit- und Bildungsangebote durch oder für Geflüchtete u.v.m. sind möglich. Sie sind bereits auf diesen Gebieten aktiv oder möchten es zukünftig werden? Über die Rahmenbedingungen und möglichen Tätigkeitsfelder finden Sie Informationen auf der Webseite unserer Servicestelle: Unter www.bfd-integriert.de erscheinen regelmäßig aktuelle Informationen zum BFD Sonderprogramm mit Flüchtlingsbezug. Portraits von Freiwilligendienstleistenden und Zitate von Einsatzstellen zeigen, wie und wo bereits landesweit Engagement und Integration Hand in Hand befördert werden. Einen guten Eindruck von dem hinter diesem Freiwilligendienstformat stehenden engagierten Menschen vermittelt auch der Portraitfilm „Ahmad – Freiwillig in Sachsen-Anhalt“

kombiDie IQ-Servicestelle „Interkulturelle Orientierung / Öffnung,Antidiskriminierung und Diversity“ der AGSA und das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. bieten im Jahr 2017 wieder bis zu 15 Teilnehmenden die Gelegenheit, sich als

KomBILaufbahnberaterinnen bzw. KomBI-Laufbahnberater (ehrenamtlich)

qualifizieren zu lassen. 

Viele Migrantinnen und Migranten engagieren sich bereits ehrenamtlich in den Communities und Migrantinnenorganisationen. Sie beraten Menschen und geben Lebenshilfe, vermitteln Hilfsangebote und bieten Unterstützung in unterschiedlichsten Lebenslagen. Um diese Beratungen zu professionalisieren und die Leistungen der Beraterinnen und Berater anzuerkennen, gibt es die Qualifizierung zur KomBI-Laufbahnberatung. KomBI-Laufbahnberatung steht für kompetenzorientiert, biographisch, interkulturell und will gezielt den Diversity-Ansatz sowie die besondere berufliche Situation der Migrantinnen und Migranten berücksichtigen.