Die Mitglieder- und Vorstandswahlversammlung der AGSA findet am 05. April 2017, 16.00 Uhr, im Saal des einewelt haus Magdeburg statt. Der AGSA-Vorsitzende Krzysztof Blau lädt alle Vertreter*innen der AGSA-Mitgliedsorganisationen herzlich dazu ein:

front web

Das einewelt haus Magdeburg ist ein Ort des interkulturellen Begegnens, Arbeitens und Netzwerkens in Magdeburg mit landesweiter Ausstrahlung. Die AGSA ist Trägerin des Hauses und gleichzeitig ein Verbund mit über 40 Organisationen, die sich überwiegend ehrenamtlich für Vielfalt und Integration, globales Lernen und ein lebendiges Europa starkmachen. Haupt- und Ehrenamt, verschiedene Altersgruppen, Muttersprachen, Professionen und Weltanschauungen treffen bei der AGSA und unter dem Dach des einewelt haus aufeinander. Unter dem Motto „Vielfalt engagiert gestalten“ setzen sich die AGSA und ihre Mitglieder parteienpolitisch unabhängig für eine demokratische, solidarische und vielfältige Zivilgesellschaft ein.
Der Programmflyer "ImBlick" informiert regelmäßig über alle öffentlichen Angebote:
Beratungen, Kurse, Seminare, Treffs. Für Alt und Jung, Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte, Sprachlerninteressierte, Hobbykünstler, politisch-gesellschaftlich Engagierte. Dazu interessante Lesungen, Ausstellungen, Filmabende, Diskussions- und Begegnungsveranstaltungen. Das einewelt haus bietet fünf Veranstaltungsräume, in denen jährlich ca. 3000 öffentliche wie auch nicht öffentliche Veranstaltungen stattfinden. 

IWgR webVom 13. bis 25. März 2017 finden – angelehnt an den bundesweiten Aktionszeitraum – die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Magdeburg statt.

Dem Mobilisierungsaufruf der Vereine Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) und Miteinander e.V. in der Magdeburger Stadtgesellschaft sind zehn Organisationen mit dreizehn facettenreichen Beiträgen gefolgt. Sie umspannen Geschichte und Gegenwart wie auch Ländergrenzen und individuelle Lebenswelten.

Das Programm umfasst Workshops, Seminare, Filme, Vorträge, Diskussionen u.v.m. und richtet sich an verschiedene Zielgruppen: jüngeres und älteres Publikum, mehrsprachige Besucher*innen und Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte. Auch für Fachpublikum aus dem schulischen und außerschulischen Bereich, der Interkulturellen Bildung oder Antirassismusarbeit sind interessante Angebote enthalten.
Die Beiträge setzen sich kritisch mit Menschenrechtsfragen im Iran, in Saudi-Arabien, Afghanistan und der ehemalige Sowjetunion auseinander und „kehren genauso vor der eigenen Tür“.
Auch die Polarisierung in unserer Gesellschaft wirft weiter- und tiefergehende Fragen auf. Etwa, wie ein zukunftsorientiertes Gesellschaftsmodell von Solidarität, Menschenwürde und gleichberechtigter Teilhabe für alle gestaltet werden kann. Wie wir mit Einstellungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie Ideologien der Ungleichwertigkeit in der Mitte der Gesellschaft bis hinein ins Landesparlament umgehen.
Das Programm zeigt: Magdeburg ist bunt und vielfältig. Den engagierten Gestalterinnen und Gestaltern des Magdeburger Stadtlebens vom Kulturzentrum bis zur Migrantenorganisation, von der Gewerkschaft bis zur Geflüchtetenunterkunft, gehören die Scheinwerfer der Aufmerksamkeit, nicht den Hetzenden und kalkuliert Tabubrechenden.

foto infocafé webDie bereits im letzten Jahr erfolgreich gestartete Monatsreihe "Interkulturelles Infocafé" wird fortgesetzt.
Los gehts am 23. März mit dem Thema „Ausbildungswege und Voraussetzungen. Informationen für Eltern und Jugendliche“ von 17.00-19.00 Uhr im Saal des einewelt haus.

Das Interkulturelle Info-Café ist ein Ort des Begegnens für eine verbesserte Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten. Akteur*innen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, Migrantenorganisationen, aus Kommunen und Landkreisen, Industrie und Handwerk,den Jobcentern und Agenturen für Arbeit sind daran beteiligt.
Migrant*innen haben die Möglichkeit, Informationen aus erster Hand zu bekommen, eigene Erfahrungen und Anliegen einzubringen und Anregungen für die jeweils individuellen Lebenslagen zu erhalten.

kombiDie IQ-Servicestelle „Interkulturelle Orientierung / Öffnung,Antidiskriminierung und Diversity“ der AGSA und das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. bieten im Jahr 2017 wieder bis zu 15 Teilnehmenden die Gelegenheit, sich als

KomBILaufbahnberaterinnen bzw. KomBI-Laufbahnberater (ehrenamtlich)

qualifizieren zu lassen. 

Viele Migrantinnen und Migranten engagieren sich bereits ehrenamtlich in den Communities und Migrantinnenorganisationen. Sie beraten Menschen und geben Lebenshilfe, vermitteln Hilfsangebote und bieten Unterstützung in unterschiedlichsten Lebenslagen. Um diese Beratungen zu professionalisieren und die Leistungen der Beraterinnen und Berater anzuerkennen, gibt es die Qualifizierung zur KomBI-Laufbahnberatung. KomBI-Laufbahnberatung steht für kompetenzorientiert, biographisch, interkulturell und will gezielt den Diversity-Ansatz sowie die besondere berufliche Situation der Migrantinnen und Migranten berücksichtigen.

bfdDas Projekt „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug in Sachsen-Anhalt“ ist jetzt online.
Unter www.bfd-integriert.de werden regelmäßig aktuelle Informationen zum BFD Sonderprogramm mit Flüchtlingsbezug erscheinen. Portraits von Freiwilligendienstleistenden und Zitate von Einsatzstellen zeigen, wie und wo landesweit Engagement und Integration Hand in Hand befördert werden. Einen guten Eindruck von dem hinter diesem Freiwilligendienstformat stehenden engagierten Menschen vermittelt der parallel entstandene Portraitfilm „Ahmad – Freiwillig in Sachsen-Anhalt“

IKOE BLKUnsere Kolleg*innen vom IKOE-Team (Interkulturelle Orientierung und Öffnung - Fortbildungs- und Beratungsservice für Verwaltungen) haben 2016 intensiv mit Verwaltungsmitarbeiter*innen im Burgenlandkreis gearbeitet. Während eines Workhsops für Mitarbeiter*innen der Ausländerbehörde Naumburg ist dieser 10-minütige Beitrag des Offenen Kanal Magdeburg entstanden. Sehr eindrücklich beleuchtet er im Gespräch u.a. mit dem Amtsleiter, der Trainerin und der Projektleiterin, warum interkulturelle Öffnung nicht nur ein Trendthema ist sondern für jede Kommune und jeden Landkreis essentiell, dem an Bürgernähe, Zugewandtheit und Beratungsgesprächen auf Augenhöhe gelegen ist. Zufriedene Bürger*innen und Mitarbeiter*innen trotz sprachlicher bis bürokratischer Barrieren sind das Ziel - nichtzuletzt mit dem positiven Nebeneffekt des Imagegewinns der jeweiligen Verwaltung und Region. 

20 Jahre efdBereits im November feierten Vertreter*innen von Trägern der Internationalen Jugendarbeit, des Landes Sachsen-Anhalt und des Europaparlaments gemeinsam mit der Agentur Jugend für Europa sowie aktiven und ehemaligen European Volunteers das 20. Jubiläum des Europäischen Freiwilligendienstes in Sachsen-Anhalt. Junge Menschen haben im europäischen Ausland die Möglichkeit, sich für ein Jahr im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich zu engagieren, Sprachkenntnisse zu erweitern und wertvolle Kompetenzen für ihre persönliche und berufliche Zukunft zu erwerben. Auch die Einsatzstellen profitieren von der Zusammenarbeit mit Jugendlichen und mit europäischen Partnern. Zusammen tragen sie in ihrer Region dazu bei, gesellschaftliches Engagement und Europäische Bürgerschaft zu stärken.